FORT

LIMBO

08. September 2017 - 1. April 2018

Die Langen Foundation eröffnet im September eine Einzelausstellung des Künstlerduos FORT. Bestehend aus Jenny Kropp (*1978 in Frankfurt a. Main) und Alberta Niemann (*1982 in Bremen) realisieren FORT mit ihren Installationen, Videos und Performances atmosphärische Inszenierungen, die Assoziationen auslösen und die Imagination der Besucher anregen. Die in Berlin lebenden Künstlerinnen verwenden in ihren raumbezogenen Arbeiten Alltagsgegenstände, die sie in den Ausstellungsraum übertragen. Ihre Versatzstücke aus der Realität sind meist architektonische Elemente aus unserer urbanen Umgebung wie Straßenlaternen, Schaufenster oder eine komplette Tankstelle ebenso wie Teile von Interieurs wie Geländer oder Türen, die sie minutiös genau nachbauen oder als Readymades verwenden. Durch subtile Eingriffe verändern FORT jedoch die scheinbar vertrauten Objekte und das Bekannte erscheint dadurch surreal und irritierend. Für ihre Ausstellung in der Langen Foundation werden FORT neue Werkgruppen produzieren, die eigens für die Räume des Museums entwickelt werden und ihr Spiel mit unserer Wahrnehmung von Wirklichkeit weitertreiben.

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© Courtesy the artists; Sies+Höke, Düsseldorf

Japanische Malerei 

Werke aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen

Die Sammlung japanischer Kunst von Viktor und Marianne Langen hat ihren Anfang in den 1960er Jahren als anlässlich einer Geschäftsreise Viktor Langens Interesse für die Kunst Japans geweckt wurde. Über die Jahrzehnte trug das Ehepaar eine Sammlung zusammen, der bis 2004 im schweizerischen Ascona ein eigenes Privatmuseum gewidmet war. Mit ihren rund 350 Werken vermittelt sie einen Einblick in die Vielfalt der japanischen Kunst vom 12. bis zum 20. Jahrhundert und gilt in Umfang und Qualität als einzigartig unter europäischen Privatsammlungen. Die aktuelle Präsentation von Rollbildern und Stellschirmen widmet sich der japanischen Malerei, als einem Schwerpunkt der Sammlung. Das breite Spektrum reicht von höfischer Malerei der Kanô-Schule, sowie Beispielen der Rimpa-Schule über Werke renommierter Künstler, wie Maruyama Ôkyo (1733-1795) bis zur Genremalerei des 19. Jahrhunderts.