Japanische Malerei

Werke aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen

25. März -  20. August 2017

Die Sammlung japanischer Kunst von Viktor und Marianne Langen hat ihren Anfang in den 1960er Jahren als anlässlich einer Geschäftsreise Viktor Langens Interesse für die Kunst Japans geweckt wurde. Über die Jahrzehnte trug das Ehepaar eine Sammlung zusammen, der bis 2004 im schweizerischen Ascona ein eigenes Privatmuseum gewidmet war. Mit ihren rund 350 Werken vermittelt sie einen Einblick in die Vielfalt der japanischen Kunst vom 12. bis zum 20. Jahrhundert und gilt in Umfang und Qualität als einzigartig unter europäischen Privatsammlungen. Die aktuelle Präsentation von Rollbildern und Stellschirmen widmet sich der japanischen Malerei, als einem Schwerpunkt der Sammlung. Das breite Spektrum reicht von höfischer Malerei der Kanô-Schule, sowie Beispielen der Rimpa-Schule über Werke renommierter Künstler, wie Maruyama Ôkyo (1733-1795) bis zur Genremalerei des 19. Jahrhunderts. 

 

 

Ogata Kôrin (1658-1716) zugeschrieben, Chrysanthemen und Buschklee an einem Fluß, Rundfächer, Edo-Zeit, 18. Jahrhundert

Carolin Eidner

Thousand Suns for a Lonely Man

8. April - 20. August 2017

Die Langen Foundation freut sich, im Rahmen ihrer Reihe monografischer Ausstellungen jüngerer künstlerischer Positionen Arbeiten von Carolin Eidner (*1984 in Berlin, lebt in Düsseldorf) zu zeigen. Im Mittelpunkt von Eidners Werk, die ihr Studium in Düsseldorf bei Rosemarie Trockel abschloss, steht das Verhältnis von konzeptuellen und physischen Aspekten von Objekten und Materialien. Die Ausstellung in der Langen Foundation wird jüngst entstandene Werkgruppen der Künstlerin umfassen und Bodenarbeiten aus aufeinander geschichteten Platten farbiger Glaskeramik sowie Wandobjekte aus pigmentiertem Gips zueinander in Beziehung setzen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (deutsch/englisch) im Verlag Kettler                                                    

 

 

Carolin Eidner, Untitled (Party Delay 2), 2014