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Das Ausstellungshaus

Im September 2004 wurde das Kunst- und Ausstellungshaus der Langen Foundation eröffnet, dessen Existenz einer gänzlich privaten Initiative zu verdanken ist. Marianne Langen, die Stifterin, erfüllte sich mit diesem Bau einen Traum: Zusammen mit ihrem Mann Viktor Langen hatte sie in den 1950er Jahren begonnen, Kunstwerke zu sammeln. Ihre Liebe zur Kunst ihrer Zeit wurde ergänzt durch das Interesse an der Kunst anderer Kulturen. Daraus erklären sich die zwei Schwerpunkte ihrer langjährigen Sammlertätigkeit: Rollbilder und Skulpturen der traditionellen japanischen Kunst sowie Werke der Klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst westlicher Prägung.

Die Langen Foundation, errichtet nach den Plänen des japanischen Architekten und Pritzker-Preisträgers Tadao Ando, umfasst zwei Ausstellungsbereiche mit einer Gesamtfläche von rund 1300 qm. In diesen Räumen werden immer wieder Präsentationen aus der Sammlung Viktor und Marianne Langen zusammengestellt werden, wobei der so genannte „Japanraum“ des Kunst- und Ausstellungshauses als zentraler Ort für die Japanische Sammlung reserviert ist.

Außerhalb der Ausstellung steht die Sammlung der allgemeinen wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung.

Die Ausstellungsprojekte der Langen Foundation sind als reine Wechselausstellungen konzipiert und wollen zu einem Dialog mit der Kunst anregen. Darüber hinaus wollen sie ins Zentrum des Blickfeldes das persönliche Engagement, die Spontaneität und die Freude gerade jener Privatsammler rücken, die, genau wie Viktor und Marianne Langen, sich in ihrer Sammeltätigkeit aus Liebe zur Kunst haben leiten lassen.

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