Kulturraum Hombroich
Die Entwicklung des Kulturraumes Hombroich, die sowohl räumlich als auch inhaltlich immer als offen zu betrachten ist, hat ihre Wurzeln in dem vor rund 20 Jahren gegründeten Museum Insel Hombroich.
Ausgangspunkt aller Entwicklung war eine umfangreiche Sammlung bildender Kunst und ein „vergessener Ort“ in Nordrhein-Westfalen, vor den Toren Düsseldorfs gelegen, an dem eine besondere Synthese aus Kunst, Architektur und Natur entstehen konnte. Seit 1994 gehört auch die in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Raketenstation zur Insel Hombroich und dokumentiert so auch räumlich die Erweiterung zum Kulturraum.
Die Hallen, Hangars, Erdwälle und der Beobachtungsturm auf der rund 13 ha großen Fläche wurden renoviert und umgestaltet.
Heute bieten sie den Rahmen für ein starkes Geflecht künstlerischer, philosophischer und wissenschaftlicher Positionen aus den verschiedensten Kulturkreisen und für damit verbundene Aktivitäten aller Art. Neubauten von Erwin Heerich, Oliver Kruse und Katsuhito Nishikawa ergänzten das bestehende Ensemble ebenso wie die Skulpturen von Heinz Baumüller und Eduardo Chillida.
Das Museum Insel Hombroich und die Raketenstation gingen 1997 in die Stiftung Insel Hombroich ein und bilden damit die Keimzelle des Kulturraumes Hombroich, zu dem seit 2004 auch die Langen Foundation gehört. Ein Kulturraum, in dem Kunst, Kultur, Wissenschaft und Natur ihren Raum haben und sich beständig und offen weiterentwickeln können.
