Außereuropäische Kunst

„Unsere Kunstsammlungen sind das handgreifliche Ergebnis unserer Reisen.“
Marianne Langen

Viktor und Marianne Langen haben nicht nur Malerei des 20. Jahrhunderts und japanische Kunst gesammelt, sondern auch Objekte aus zahlreichen außereuropäischen Kulturen erworben. So gehören zu ihrer Sammlung über 100 buddhistische Skulpturen aus Indien, Kambodscha und Thailand sowie über 130 Objekte präkolumbischer Kunst. Hinzu kommen kleinere Gruppen chinesischer, koreanischer, afrikanischer, ozeanischer, ägyptischer, alt-griechischer und alt-persischer Kunst.

Angeregt zum Kauf von Objekten fremder Kulturen wurden Viktor und Marianne Langen während ausgedehnter Fernreisen, die sie oft über mehrere Wochen in andere Länder führten. Lange bevor der Tourismus in diese Weltgegenden vordrang, besuchte das rheinische Sammlerpaar Burma, Thailand, Laos, Kambodscha, Kenia, Ägypten, Marokko, Peru, Mexiko und China. Von Anfang an hatte das Reisen eine ebenso zentrale Bedeutung im Leben von Viktor und Marianne Langen wie die Kunst und ihre Begeisterung dafür war unmittelbar gekoppelt an ihre Sammelleidenschaft. ihre Kunstsammlungen, "das handgreifliche Ergebnis unserer Reisen", so Marianne Langen, können als Ausdruck ihres Bedürfnisses gelten, sich die Welt über die Kunst zu erschließen und verständlich zu machen.

Eine Auswahl von 60 Skulpturen der Sammlung wurde 2005 unter dem Titel „Buddhisten – Jainas – Hindus“ im Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde der Stadt Köln gezeigt. Einen ersten repräsentativen Überblick über die Bereiche der Sammlung, die aus außereuropäischen Kulturen stammen, bot die Ausstellung „Hommage an Marianne Langen“ in der Langen Foundation.